Heute ist die Berliner Gastronomieszene eine schmackhafte und vielfältige Mischung aus den unterschiedlichsten Einflüssen, traditionellen Gerichten und versteckten Perlen – und Berlins ist Europas Hauptstadt, wenn es um vegane und vegetarische Küche geht. Vom herzhaften Döner über die klassische Currywurst und süße Pfannkuchen bis hin zur asiatischen Fusionsküche und einzigartigen Spirituosen – die moderne und vielfältige Berliner Küche hat für jeden etwas zu bieten. Es ist kein Geheimnis, dass es keine gute Idee ist, Berlins Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten mit leerem Magen zu erkunden, es ist einfach nicht dasselbe, wie wenn man zuvor eine gute Mahlzeit genossen hat!
1. Döner Kebab
Dieses köstliche, türkisch inspirierte gefüllte Fladenbrot hat die Herzen der Berliner im Sturm erobert und wird oft sogar als Nationalgericht der Stadt angesehen. Die klassische Variante besteht aus einem Fladenbrot, gefüllt mit würzigem Kalbs-, Hähnchen- oder Lammfleisch, das am Spieß gebraten wird, sowie frischen Gurken, Zwiebeln, Tomaten, Kohl und Salat, dazu entweder eine herzhafte Knoblauch- oder Kräutersauce und eine scharfe Sauce.
Sollten Sie in Kreuzberg am Mehringdamm jemals auf eine lange Schlange stoßen, dann handelt es sich wahrscheinlich um „Mustafa’s Gemüse Kebap“, Berlins beliebtesten Döner. Jeden Tag warten mehrere hundert Menschen stundenlang darauf, ihn zu probieren und zu entscheiden, ob er den Hype wert ist. Aufgrund seiner enormen Beliebtheit ist dieses Streetfood jedoch überall in der Stadt zu finden.
Weitere beliebte Adressen sind der „Tadim Döner“ am Kottbusser Tor oder „Zaddy’s by Kaplan“ in Charlottenburg. Vöner bot vor 20 Jahren den ersten veganen Döner in Deutschland an und ist bis heute eine beliebte Adresse für fleischlose Alternativen.
2. Eisbein
Eisbein ist ein Gericht der Berliner Küche für erfahrene Reisende und ein echter Klassiker unter den traditionellen deutschen Gerichten! Die gepökelten und gekochten Schweinshaxen werden typischerweise mit Sauerkraut, Erbsenpüree, gesalzenen Kartoffeln und Senf serviert. Das Fleisch ist stark marmoriert und von einer dicken Fettschicht umgeben, dennoch ist es sehr zart und aromatisch.
Der Name des Gerichts lässt sich wörtlich mit „Eisbein“ übersetzen. Es gibt jedoch verschiedene Erklärungen für die Herkunft des Namens. Eine verbreitete Theorie geht auf die Volksetymologie zurück und leitet sich von der früher üblichen Verwendung von Schienbeinknochen als Material für Schlittschuhkufen ab, die auf Norwegisch islegg genannt werden.
3. Currywurst
Berlins beliebtestes Fastfood seit den 1950er Jahren ist die klassische Currywurst, die typischerweise mit Curryketchup oder einer speziellen Tomatensoße serviert, mit Currypulver bestreut und oft mit Pommes frites gereicht wird. Die Currywurst gehört zu Berlin wie das Brandenburger Tor oder der Fernsehturm am Alexanderplatz. Hier wurde sie 1949 von Herta Heuwer, der Besitzerin eines Imbisses in Charlottenburg, erfunden.
Bei Curry 36 am Mehringdamm in der Nähe von „Mustafa’s Gemüse Kebap“ erhalten Sie seit 1981 eine der besten Currywürste der Stadt, die aus hochwertigem Fleisch zubereitet wird und die Sie mit oder ohne Haut sowie in einer Bio- oder veganen Variante bestellen können. Konnopke’s Imbiß in Ostberlin wurde in den 1960er Jahren gegründet und ist ebenso legendär. Hier können Sie aus zahlreichen Beilagen wie Kartoffelsalat wählen oder sich stattdessen für eine Bratwurst entscheiden.
"Die Erfahrungen unseres Social-Media-Teams und unseres Fotografen: Wir konnten Berlin nicht besuchen, ohne die legendäre Currywurst zu probieren. Dieses Kult-Streetfood hat den Hype voll und ganz gerechtfertigt – aromatisch, wohltuend und der perfekte Snack nach einem Tag voller Erkundungstouren durch die Stadt. Sie sah genauso toll aus, wie sie geschmeckt hat, also mussten wir sie einfach fotografieren, bevor wir zugeschlagen haben!"
