13 Januar, 2026

15 lustige und interessante Fakten über Berlin

Entdecken Sie Berlins verborgene Schätze und faszinierende Geschichten. Von legendären Snacks wie Currywurst und Döner bis hin zu den drei UNESCO-Welterbestätten der Stadt gibt es in Berlin so viel zu entdecken. Hier sind einige unserer liebsten unterhaltsamen und interessanten Fakten über Berlin. Einige davon sind Ihnen vielleicht bereits bekannt, andere werden Sie überraschen!

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1. Die Geschichte hinter dem Namen

Es gibt zwei Geschichten über die Herkunft des Namens Berlin. Vor Jahrhunderten gab es einen Markgrafen, der Brandenburg gründete. Sein Name war „Albrecht der Bär”. Viele glauben, dass der Name auf diesen Markgrafen zurückgeht. Historiker können dies jedoch nicht bestätigen, da es keine Beweise dafür gibt, dass Berlin nach ihm benannt wurde. Der Name könnte auch vom Wort „berl” stammen. Dies ist die slawische Übersetzung des Wortes „Sumpf”. Der Ort, an dem die Stadt gegründet wurde, war ein sumpfiges Gebiet an der Spree. Daher scheint sich der Name Berlin eher auf die Landschaft zu beziehen, in der die Stadt gegründet wurde, als auf eine historische Person.

2. Der Fernsehturm ist das höchste Gebäude Deutschlands

Der Fernsehturm, der die Skyline des Alexanderplatzes dominiert, ist mit 368 Metern das höchste Gebäude Deutschlands. Mit seiner Aussichtsplattform in 203 Metern Höhe und seinem Drehrestaurant in 207 Metern Höhe bietet der Fernsehturm einen atemberaubenden Panoramablick über Berlin. Er ist ein Muss für alle, die die Stadt aus der Vogelperspektive sehen oder ein gutes Essen mit Blick auf die Stadt genießen möchten.

3. Täglich werden rund 950 Döner-Spieße verzehrt

Der Döner Kebab, eine typische Berliner Delikatesse, nimmt einen besonderen Platz in der gastronomischen Landschaft der Stadt ein. Seit seiner Einführung im Jahr 1972 ist dieses beliebte Fastfood zu einem festen Bestandteil des Berliner Lebens geworden. Obwohl der Döner von türkischen Kebabs inspiriert ist, besagt die Legende, dass der Döner Kebab seinen Ursprung in Berlin hat. Der Unterschied liegt in der Verwendung von Pitabrot, gewürztem Fleisch und Soßen. Im Durchschnitt werden täglich rund 950 Döner-Spieße verzehrt. Ob zum Mittagessen, Abendessen oder als Snack nach einer Party um 2 Uhr morgens – der lokale Dönerladen ist der richtige Ort, um den ganzen Tag über den Hunger zu stillen.

Kebab

4. Berlin ist fast neunmal größer als Paris

Mit einer Fläche von 892 Quadratkilometern ist Berlin fast neunmal so groß wie Paris. Trotz seiner enormen Größe wirkt Berlin dank seiner Bevölkerungsdichte nicht überwältigend groß. Mit 4.000 Einwohnern pro Quadratkilometer bietet die deutsche Hauptstadt eine offenere Atmosphäre als Paris, wo die Bevölkerungsdichte mit 21.000 Einwohnern pro Quadratkilometer viel höher ist. Dadurch wirkt die Stadt geräumiger, insbesondere im Vergleich zu den belebten Straßen von Paris.

5. Einzigartige Ampel: das beliebte Ampelmännchen

Berlin hat eine interessante Verbindung zu Ampeln. Die erste Ampel Europas wurde 1924 am Potsdamer Platz installiert. Während der Teilung des Landes hatte jede Seite ihre eigene Ampelfigur. Nach der Wiedervereinigung gab es Versuche, das ikonische Ampelmännchen durch sein westdeutsches Pendant zu ersetzen. Dies stieß jedoch auf heftigen Widerstand der Berliner, was zu groß angelegten Protesten führte. Das Ergebnis war, dass die fröhliche Ampelfigur in die Richtlinien der Stadt aufgenommen wurde und so ihren Kultstatus als Symbol der Berliner Identität behielt.

Ampelmännchen

 

6. Berlins öffentliches Verkehrssystem

Das weltweit größte öffentliche Verkehrssystem befindet sich in Berlin. Es ist so groß, dass es jeden Tag 8,7 Mal die Erde umrunden könnte. Das öffentliche Verkehrssystem Berlins besteht aus Bussen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Zügen, die Sie an Ihr Ziel bringen. Es ist insgesamt etwa 4.473 km lang. Zusätzlich zum normalen öffentlichen Verkehrsnetz gibt es auch Hop-On-Hop-Off-Busse. Die Hop-On-Hop-Off-Busse bringen Sie zu den Sehenswürdigkeiten Berlins, die Sie unbedingt sehen sollten. Steigen Sie an den Haltestellen in der Nähe eines Hotspots ein und aus, wann immer Sie möchten. Tickets für den Hop-On-Hop-Off-Bus können Sie hier buchen.

7. Mehr Museen als Regen

Die deutsche Hauptstadt, eine Stadt voller Kultur, verfügt über rund 190 Museen und nichtkommerzielle Galerien. Unabhängig von der jährlichen Niederschlagsmenge, die zwischen 106 und 170 Tagen variiert, engagiert sich Berlin kontinuierlich für die Bewahrung und Präsentation seiner Geschichte und künstlerischen Kreativität. Der kulturelle Reichtum der Stadt spiegelt sich in ihrem vielfältigen Museumsangebot wider und macht sie zu einem Paradies für Kunst- und Geschichtsliebhaber.

8. Grüße verschicken

Wussten Sie, dass die Postkarte hier ihren Ursprung hat? Im Jahr 1865 hatte Heinrich Stephan, der Postmeister des Berliner Hauptpostamtes, eine Idee. Er präsentierte ein kleines, einfaches Stück weißen Karton mit einer Briefmarke darauf. Stephan sah darin eine bessere Alternative zum Standardbrief, da es billiger, einfacher zu versenden und in Bezug auf die Nachrichten kürzer war.

Zunächst gefiel den Teilnehmern der Konferenz des Deutschen Postvereins die Idee nicht, dass die Nachrichten von jedem gelesen werden konnten. Aber nach der Einführung der Korrespondenzkarte durch Österreich-Ungarn im Jahr 1869 brachte Stephan die Postkarte 1870 offiziell nach Berlin.

9. Berlin gibt es schon länger als Deutschland

Diese Großstadt bestand im 13. Jahrhundert aus zwei Dörfern: Berlin und Cölln. Die erste schriftliche Erwähnung von Cölln stammt aus dem Jahr 1237, während Berlin erstmals 1244 in einem historischen Dokument erwähnt wurde. Im Jahr 1307 schlossen sich die beiden Dörfer zu einer Stadt zusammen. Grund dafür war die Bedrohung durch die Herrscher Bayerns und die Mongolen. Einige Jahrhunderte später, im Jahr 1871, wurde Deutschland offiziell zu einem vereinigten Reich. Das bedeutet, dass die Stadt Berlin schon viel länger existiert als Deutschland!

10. Die Hauptstadt Deutschlands hat mehr als 1.000 Spätis

Kioske in Berlin sind als „Späti” bekannt und mit mehr als 1.000 Kiosken, die über die ganze Stadt verteilt sind, sind sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Alltags der Berliner geworden. Ursprünglich in Ostdeutschland gegründet, um die Bedürfnisse von Nachtarbeitern zu erfüllen, sind Spätis zu einem kulturellen Phänomen geworden. Spätis sind rund um die Uhr geöffnet und bieten den Berlinern eine bequeme Möglichkeit, sich zu jeder Tageszeit mit Lebensmitteln, Snacks oder Getränken einzudecken. Dies spiegelt den lebendigen und dynamischen Lebensstil der Stadt wider.

11. Der Berliner Zoo ist der zweitälteste Zoo Europas

Hier befindet sich einer der ältesten noch betriebenen Zoos Europas. Der Berliner Zoologische Garten wurde 1844 gegründet und liegt im Stadtzentrum. Im Osten der Stadt gibt es einen weiteren Zoo: den Tierpark Berlin Friedrichsfelde. Die beiden Zoos arbeiten eng zusammen. Der Zoo Berlin ist auch der einzige Zoo aus dieser Zeit in Deutschland, der noch heute existiert. Auf den 35 Hektar des Zoos leben viele verschiedene Tierarten. Dazu gehören: Riesenpandas, Giraffen, Elefanten, Okapis, Pinguine und Schlangen und viele mehr. Was auch immer Ihr Lieblingstier ist, im Zoologischen Garten Berlin werden Sie es sicher finden.

12. Größte Open-Air-Galerie der Welt

Berlin ist stolz auf die East Side Gallery, eine außergewöhnliche Ausstellung künstlerischen Ausdrucks und historischer Bedeutung. Mit einer beeindruckenden Länge von 1.316 Metern ist sie die längste Open-Air-Galerie der Welt und umfasst den längsten erhaltenen Abschnitt der Berliner Mauer. Die Galerie wurde 1990 von 118 Künstlern aus 21 Ländern bemalt und umfasst 106 einzigartige Kunstwerke. Insbesondere das Wandbild „Brüderlicher Kuss”, das den ehemaligen sowjetischen Staatschef Leonid Breschnew und Erich Honecker von der DDR zeigt, ist nach wie vor das am häufigsten fotografierte Kunstwerk. Die East Side Gallery zieht jährlich bis zu 3 Millionen Besucher an und bietet ein lebendiges und faszinierendes Erlebnis im Herzen von Friedrichshain.

East Side Gallery

13. Besondere UNESCO-Stätten

Berlin beherbergt drei UNESCO-Welterbestätten:

  • Preußische Schlösser und Gärten
  • Museumsinsel
  • Moderne Wohnsiedlungen.

Die Schlösser und Parks wurden zwischen 1730 und 1916 in verschiedenen europäischen Architekturstilen erbaut. Das Kulturerbe spiegelt Friedrich des Großen Bestreben wider, Potsdam in eine königliche Stadt zu verwandeln, und steht seit 1990 auf der UNESCO-Liste.

Entlang der Spree befindet sich die Museumsinsel, ein Ort mit fünf Museen, die zwischen 1824 und 1930 dicht beieinander erbaut wurden. Die Museen, die Sie hier besuchen können, sind: die Alte Nationalgalerie, das Alte Museum, das Bode-Museum, das Neue Museum und das Pergamonmuseum. Die Museen sind so gebaut, dass die Gebäude die Kunstsammlungen ergänzen und sie besser sichtbar machen. Die Museumsinsel steht seit 1999 auf der UNESCO-Welterbeliste.

Darüber hinaus sind seit 2008 sechs modernistische Wohnsiedlungen in Berlin in diese Liste aufgenommen worden. Zusammen geben sie einen Einblick in die innovative Wohnungspolitik der Jahre 1910 und 1933. Diese Wohnsiedlungen zeigen neue Ideen zur Stadtplanung und Architektur für Menschen mit geringerem Einkommen.

Dieser Ansatz hatte weltweite Auswirkungen auf den Wohnungsbau. Berlin trägt den Titel „UNESCO City of Design“ und festigt damit seinen Status als kreatives Zentrum innerhalb des UNESCO-Netzwerks kreativer Städte.

14. 22 Restaurants mit Michelin-Sternen

Berlin hat insgesamt 22 mit Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurants, was beweist, dass gehobene Küche hier einen hohen Stellenwert hat.

  • 17 Restaurants haben 1 Michelin-Stern
  • 4 Restaurants haben 2 Michelin-Sterne
  • 1 Restaurant hat 3 Michelin-Sterne

Zu den Restaurants mit einem oder mehreren Michelin-Sternen gehören Horváth, Coda, Loumi, Pars und Rutz. Die Hauptstadt Deutschlands hat die größte Auswahl an Restaurants für Vegetarier und Veganer. Insgesamt gibt es 225 vegane Restaurants. Dies steht im Einklang mit der Tatsache, dass Berlin mit insgesamt sechs Restaurants die meisten Restaurants mit einem grünen Michelin-Stern in Europa hat. Es ist auch ein großartiger Ort für Liebhaber alter Restaurants. Das Restaurant „Zus letzen Instanz” gibt es seit 1621 und es ist bis heute geöffnet. Sogar Napoleon hat hier gespeist!

15. 180 km Wasserstraßen

Obwohl Venedig und Amsterdam für ihre Kanäle bekannt sind, übertrifft Berlin sie mit einem Netz von 180 Kilometern Wasserstraßen. Die Größe der Stadt trägt zu diesem Wasserwunder bei. Obwohl Amsterdam mit über 2.000 Brücken mehr Brücken hat, verleihen die 1.700 Brücken Berlins der wasserreichen Landschaft einen unverwechselbaren architektonischen Charme.

Diese Stadt hat alles: Geschichte, Kultur und Einzigartigkeit

Berlin ist eine Stadt mit vielen reizvollen Eigenschaften, die Geschichte, Kultur und Einzigartigkeit vereint. Jeder Teil der Stadt hat eine interessante Geschichte zu erzählen, was sie zu einem spannenden Ort macht, der sowohl Einwohner als auch Besucher überrascht. Wenn Sie bald eine Reise nach Berlin planen, sollten Sie sich unbedingt den Fernsehturm, die Open-Air-Galerie, den Museumsplatz, den Zoo oder einen der vielen anderen großartigen Orte ansehen. Mit diesem Blog können Sie Ihre Mitreisenden mit interessanten Fakten über Berlin überraschen.

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