Auf den Spuren der deutschen Wiedervereinigung

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Brandeburg Gate

Jedes Jahr am 3. Oktober wird im ganzen Land ein ganz besonderer Feiertag begangen: die Wiedervereinigung Deutschlands, die Vereinigung der ehemaligen DDR mit der Bundesrepublik Deutschland. Nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989, der das Ende des Kalten Krieges markierte, erarbeiteten beide Länder zusammen den Einigungsvertrag und unterzeichneten ihn ein Jahr später. Heute ist der 3. Oktober nicht nur ein nationaler Feiertag und ein Tag des Gedenkens, sondern auch der ideale Zeitpunkt, um auf die Spuren dieser geschichtsträchtigen Zeit zu ergründen.

Nehmen Sie an den Feierlichkeiten teil

Jedes Jahr wird der Tag der Deutschen Einheit mit dreitägigen Feierlichkeiten begangen, zu denen Zeremonien, Konzerte und Gottesdienste gehören, die jedes Jahr von einer anderen Stadt organisiert werden. In Berlin wird der Jahrestag jedoch immer mit einem Bürgerfest am Brandenburger Tor begangen. Neben einer Hauptbühne am Brandenburger Tor besteht das gesamte Festgelände aus zwei weiteren Bühnen, Karussells und vielerlei Ständen.

Große und kleine Akteure aus den Bereichen Kunst, Musik, Comedy, Poetry Slam und Theater präsentieren sich auf dem Familienfest. Das Musikprogramm präsentiert das vielfältige kulturelle Angebot der Stadt in seiner ganzen Bandbreite von Klassik über Straßenmusik bis hin zu aufstrebenden Newcomern. Im nahe gelegenen Tiergarten können sich Kinder und Familien mit einem kindgerechten Programm amüsieren und bei zahlreichen Aktionen mitmachen.

Begleitet wird das Festival außerdem von mehreren alleinstehenden Festivitäten. Lauschen Sie einem klassischen Konzert in der Staatskapelle oder singen Sie mit den Berliner Chören in der Nikolaikirche mit. Von Ausstellungen über Konzerte, Kabarett bis hin zum Tag der Clubkultur - Berlin ist am 3. Oktober ein Konglomerat aus Kultur, Geschichte, Erinnerung und Musik.

DDR-Museum

Das DDR-Museum bietet durch interaktive Ausstellungen einen faszinierenden Einblick in das Alltagsleben unter dem ehemaligen Regime der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Das Museum besteht aus 47 Themenbereichen auf 1000 m2 und ist damit die größte, interaktivste und vielfältigste Ausstellung zum Leben in der DDR in Berlin.

Im Museum können Sie einen Blick in eine rekonstruierte Ostberliner Wohnung werfen, in der Sie mehr über den Alltag unter dem kommunistischen Regime erfahren, in einem Originalkino lokale Nachrichten sehen, zu Ostdeutschlands Antwort auf Rock'n'Roll tanzen und vieles mehr. Dieses einzigartige Besuchererlebnis macht das DDR-Museum nicht nur zu einem der beliebtesten Museen der Stadt, sondern es spricht auch alle Sinne seiner Besucher an.

Bruderkuss at East Side GalleryEast Side Gallery

Auf der Nordseite der Spree befindet sich die East Side Gallery, die längste Freiluftausstellung der Welt und das längste erhaltene Stück der Berliner Mauer in einem Stück. Nach dem Fall der Berliner Mauer gestalteten 118 Künstler aus 21 Ländern das 1,3 Kilometer lange Stück des ehemaligen Todesstreifens neu.

Zu den künstlerischen Gemälden gehört zum Beispiel das berühmte Porträt des Bruderkusses zwischen Breschnew und Honecker, das der russische Künstler Dmitri Wrubel gemalt hat. Heute ist der Abschnitt sowohl ein Symbol der Freude über das Ende der deutschen Teilung als auch eine historische Erinnerung an die Grausamkeiten des DDR-Regimes.

Gedenkstätte Berliner Mauer

Die Gedenkstätte Berliner Mauer liegt mitten in Berlin an der Bernauer Straße und ist eine der wichtigsten Gedenkstätten für die deutsche Teilung und ihre Opfer. Die Freiluftausstellung erstreckt sich auf einer Länge von 1,4 Kilometern entlang der Reste der Berliner Mauer und zeigt die letzten Stücke des Grenzstreifens mit dem dahinter liegenden erhaltenen Gelände.

Die Freiluftausstellung besteht aus vier verschiedenen Standorten: Denkmal zur Erinnerung an die geteilte Stadt, die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft, das Fenster der Erinnerung sowie die Kapelle der Versöhnung und die ausgegrabenen Fundamente eines ehemaligen Wohnhauses, dessen Fassade bis Anfang der 80er Jahre als Grenzmauer fungierte.

Insgesamt gibt die Gedenkstätte einen eindrucksvollen Einblick in den Aufbau der Befestigungen und ihre Auswirkungen auf die Menschen in Ost und West, der durch Gedenkveranstaltungen, Ausstellungen, Bildungsarbeit und Publikationen vertieft wird.

Checkpoint Charlie & Mauermuseum

Checkpoint Charlie

Der Checkpoint Charlie ist eine der berühmtesten Attraktionen Berlins. Der ehemalige Grenzkontrollpunkt war einst der berühmteste Grenzübergang zwischen Ost- und West-Berlin und verband die Sektoren der USA und der Sowjetunion miteinander.

Heute befindet sich alles rund um den Grenzübergang noch an seinem ursprünglichen Platz - von der Schranke, der Kontrollkabine und der Flagge bis hin zu den Sandsäcken. Er ist sowohl ein Symbol der globalen Einheit als auch der Teilung. Er ist nicht nur ein wichtiger Ort des Kalten Krieges, sondern erinnert auch an diejenigen, die auf spektakuläre Weise versuchten, aus der DDR zu fliehen und dabei scheiterten oder erfolgreich waren, sowie an die zahlreichen Blockkonfrontationen, die hier stattfanden.

Ganz in der Nähe liegt das Mauermuseum - Museum Haus am Checkpoint Charlie, das die Chronologie der Ereignisse rund um den Checkpoint und die Erlebnisse der geflüchteten DDR-Bürgerinnen und -Bürger mit oft recht erfinderischen Verstecken und Fluchtwegen hautnah erlebbar macht. Es wurde kurz nach dem Mauerbau von dem Widerstandskämpfer Dr. Rainer Hildebrandt gegründet und hat seither nicht nur die Auswirkungen dokumentiert, sondern auch Fluchtpläne dokumentiert und unterstützt.

Die Mauer Yadegar Asisi Panorama

Im Asisi-Panorama in der Nähe des Checkpoint Charlie können Sie das tägliche Leben im Schatten des ehemaligen Todesstreifens erleben. Die faszinierende 360°-Panorama-Ausstellung des Künstlers Yadegar Asisi nimmt Sie mit auf eine Zeitreise und gibt Ihnen einen realistischen Einblick in diese fast absurde Realität im Maßstab 1:1.

Sehen Sie die Mauer mit den Augen eines Kreuzberger Anwohners von der Westseite aus, entdecken Sie Häuser, die von Punks, Künstlern und Touristen, aber auch von Grenzsoldaten in der Nähe des Todesstreifens bewohnt werden, und entdecken Sie Asisis private Fotosammlung von der Nacht des Mauerfalls.

BlackBox Kalter Krieg 

Die BlackBox Kalter Krieg ist eine multimediale Ausstellung mit 16 Medienstationen voller Fotos, Videos und faszinierender Exponate, die dem Kalten Krieg und der deutschen Teilung gewidmet sind. Nur wenige Meter vom Checkpoint Charlie entfernt, fällt das schwarze, kastenförmige Gebäude sofort ins Auge.

Die Ausstellung reflektiert die Blockkonfrontation zwischen 1945 und 1990, fungiert als Flugschreiber und gibt einen hautnahen Einblick in diese Zeit. Erfahren Sie mehr über die Zeitgeschichte anhand von Zeitzeugeninterviews und historischen Filmausschnitten sowie einzigartigen und faszinierenden Exponaten wie dem Modell eines sowjetischen T-62-Panzers oder Strahlendosimetern. 

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